Müller Martini – verändertes Umfeld

***pBIZm - (Müller Martini) Die schweizerische Müller Martini AG ist der führende Anbieter von Druckweiterverarbeitungsmaschinen für die grafische Industrie und beschäftigt weltweit in 49 Ländern rund 4000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon rd. 50% in der Schweiz. Mit einem Exportanteil von zirka 95% trifft die Weltwirtschaftskrise Müller Martini besonders hart. Ein Restrukturierungsprogramm und die Anpassung der Kapazitäten sind die Folge.
Die weltweit rückläufigen Anzeigenerlöse und die sinkenden Auflagen bei Zeitungen und Zeitschriften sowie die generell eingebrochenen Werbeaktivitäten führen zu Liquiditätsengpässen und Überkapazitäten bei den Kunden der Müller Martini. Eine Investitionsunlust ist die Folge und führt zu zeitlichen Verschiebungen von Projekten oder gar zu Investitionsstopps.

Mit Erholung erst nach 2011/2012 zu rechnen
Nach Ansicht von Müller Martini werden die weltweiten Überkapazitäten bei ihren Kunden und der technologische Wandel in der graphischen Industrie dazu führen, dass in den nächsten zwei bis drei Jahren nicht mit einer nachhaltigen Erholung der Geschäftstätigkeit auf das frühere Niveau gerechnet werden darf. Deshalb sollen mit einer Restrukturierung und einer Kapazitätsanpassung die Voraussetzungen geschaffen werden, in einem erheblich veränderten Umfeld dem Weltmarkt auch in Zukunft technisch und preislich marktgerechte Produkte anbieten zu können. Es ist das erklärte Ziel, mit attraktiven Produkten und optimierten Herstellprozessen die Marktposition zu festigen und gestärkt aus der Krise zu treten.

Personalabbau und Kurzarbeit
In den Werken Zofingen, Stans und Hasle sollen in den nächsten Monaten gesamthaft ca. 150 Stellen abgebaut werden. Zusammen mit den Personalkommissionen wurde ein grosszügiger Sozialplan erarbeitet und zur Umsetzung durch die Konzernleitung freigegeben. Durch frühzeitige Pensionierungen und durch eine natürliche Fluktuation sollen Härtefälle weitestgehend vermieden werden. Ausserdem werden Massnahmen zur Wiedereingliederung der Betroffenen in den Arbeitsmarkt erarbeitet. Die Lehrlingsausbildung ist vom Abbau nicht betroffen. Die zu Jahresbeginn eingeführte Kurzarbeit wird dem Auftragseingang entsprechend in allen Werken weitergeführt.
Die Konzernleitung und die betroffenen Firmenleitungen bedauern diese Massnahmen ausserordentlich, sehen darin aber die Chance, ihre ausgezeichnete Marktstellung auch für die Zukunft sicher zu stellen.***

Copyright und Haftung Pressmitteilungen

Share and Enjoy: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • TwitThis
  • Facebook
  • MisterWong
  • Webnews
  • del.icio.us
  • Google Bookmarks
  • Digg
  • StumbleUpon
  • Reddit
  • YahooMyWeb
  • Linkarena
  • Ask
  • Bloglines
  • Technorati

Kommentieren

printBIZ Key words
Archiv