Schwarze Finger sind out!
***pBIZm(e) DRUPA 08 - Manche technische Neuerungen der Druckfarbenindustrie sind beeindruckend - einerseits. Wiederum ist auf der Drupa spürbar, dass die Einen es nicht schaffen, über den Tellerrand zu schauen - also auf den Endverbraucher - und die Anderen - aus technischen Gründen - andere Lösungen suchen müssen und aufgrund ihrer Verbraucherfreundlichkeit einfach Akzeptanz erhalten. So kommt z.B. HP mit Latexfarben, Océ mit Tonerkugeln bzw. kommen Solvent-Druckfarben auf den Markt. Logischerweise würde abziehende Farbe als Qualitätskriterium nicht akzeptiert werden.
Ausnahme ist die Zeitung. Warum kriegen wir beim Zeitunglesen immer noch schwarze Finger? Kein Mensch will das heute noch. Ein Anachronismus aus alten Tagen. Im täglichen Business-Flieger liegt hingegen die Kompaktform des „Handelsblatt” bereit, im Ditigaldruck hergestellt. Die Botschaft vermittelt, Digitaldruck macht keine schwarzen Finger, wenn jemand nachfragen würde. Aber kaum eine Leserin oder ein Leser wissen warum, sie gutieren aber durchaus die sauberen Finger. Besonders bei der jungen Generation sind schwarze Finger out, sie sind gleichbedeutend mit alten Zöpfen. Da können wir nur hoffen, dass dieses Image nicht nachhaltig auf die Zeitungsinhalte überspringt und weiteren Imageschaden verursacht. Verleger, Druckfarbenhersteller und Maschinenbauer sind gehalten, eine imagefördernde Lösung für die Zeitung herbeizuführen. ***













