Zeitschriftenverleger unterstützen Nationale Initiative Printmedien

Bernd Neumann, Staatsminister für Kultur und Medien, gibt den Startschuss für breit angelegte Medien- und Bildungsinitiative

***pBIZm (VDZ) - Der VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger beteiligt sich an der am 17.4.2008 in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellten „Nationalen Initiative Printmedien – Zeitungen und Zeitschriften in der Demokratie“. Der Initiative geht es darum, Kindern und Jugendlichen den Wert von Zeitungen und Zeitschriften als Leitmedien zu vermitteln und das Bewusstsein für die Bedeutung einer freiheitlichen Presse in der Demokratie zu wecken. „Diese Initiative hat für uns große Bedeutung, weil die Medienlandschaft im Begriff ist, sich dramatisch zu verändern“, erklärt VDZ-Geschäftsführer Wolfgang Fürstner. „Die Zukunft von Zeitungen und Zeitschriften ist sehr viel ungewisser geworden. Das Internet hat zu neuen Kanälen der Wissensvermittlung und Unterhaltung geführt und hat das Potenzial, Zeitungen und Zeitschriften als Leitwährung abzulösen“.

Zu den bereits früher eingeleiteten Maßnahmen zur Förderung des Lesens von Zeitungen und Zeitschriften durch Jugendliche gehört unter anderem das Projekt „Zeitschriften in die Schulen“, das der VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger zusammen mit der Stiftung Presse-Grosso und der Stiftung Lesen auf den Weg gebracht hat. „Mit ,Zeitschriften in die Schulen’ stoßen wir bei den Schülern auf eine erfreulich starke Resonanz, die uns hoffnungsvoll stimmt für die künftige Bedeutung von Printmedien“, erklärt Ludwig von Jagow, Leiter Vertrieb beim VDZ und Projektverantwortlicher im VDZ von „Zeitschriften in die Schulen“.

Partner der „Nationalen Initiative Printmedien“ sind neben dem Kulturstaatsminister der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), der Verband Deutscher Lokalzeitungen (VDL), der Bundesverband Presse-Grosso, der Deutsche Pres-serat, der Verband Jugendpresse Deutschland (JPD), die Stiftung Presse-Grosso, der Deutsche Journalisten-Verband (DJV), die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union/ver.di (dju), die Stiftung Lesen und die Bundeszentrale für politische Bildung. Die Mitglieder sind untereinander ver-netzt und werden bei jährlichen Treffen Erfahrungen austauschen, neue Projektideen voranbringen und regelmäßig einen Schülerwettbewerb ausschreiben.

Quelle: VDZ

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